TISA gefährdet Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards

Das Grundmuster des Abkommens ist einfach, hat aber enormen Zündstoff: Alle Dienstleistungserbringer, ob öffentlich oder privat, ob inländisch oder ausländisch, werden einander gleichgestellt. Wenn beispielsweise eine Uni staatlich finanziert wird, wie das bei uns üblich ist, hat auch eine neu angesiedelte, private Uni das gleiche Recht auf Subventionen. Ähnlich könnte es auch bei Spitälern, ÖV, etc. aussehen. Quersubventionierungen und Monopolstellungen – wichtige Bestandteile eines funktionierenden Service Public – sind verboten. (mehr …)

Sessionsbrief Herbstsession 2015

Asyldebatten und das Endes des Bankgeheimnisses – nur zwei von vielen spannenden Geschäften


Liebe Leserin, lieber Leser

Die letzte Session der Legislatur ist vorbei. Sie war befrachtet mit vielen Diskussionen, Gesetzen und Ideen, wie wir unser Land entwickeln und gestalten wollen. Erst am letzten Tag brach es dann über uns herein: Das Abschiednehmen von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen – auch von Nationalratspräsident und Genosse Stephane Rossini. Er und wir wurden dann überrascht mit einem singenden Flashmob, bei dem plötzlich die Fotografin, der Weibel, die Journalistin von ihren Plätzen aus zu singen begannen und sich als hervorragender Chor entpuppten. (mehr …)

Lärm und Klimagase

An vielen Orten wehrt sich die Bevölkerung gegen den stetig zunehmenden Fluglärm. Gerade die Ostschweiz wird in letzter Zeit immer stärker durch den Flugbetrieb des Flughafens Zürich beschallt. Aber auch kleine Flughäfen liegen im Trend und bauen deshalb ihre Kapazitäten aus. Der Flugplatz Altenrhein ist ein gutes Beispiel, wie über den Ausbau des Angebots die Nachfrage gesteigert wird. Daraus werden neue Sachzwänge konstruiert wie Anpassungen bei Gebäuden, Flugpisten oder der Konzessionierung. Die Lärmbelastung für die BewohnerInnen der ganzen Region nimmt so stetig zu. Lärm ist mittlerweile zu einem der grössten Stressfaktoren und Ruhe zum raren Luxusgut geworden. (mehr …)

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